Die erste Produktion markeneigener Teebeutel zu bestellen, fühlt sich wie ein einzelner Einkauf an, ist in Wirklichkeit aber eine Kette von Übergaben, die lange vor dem Einschalten einer Maschine beginnt. Ein Lohnhersteller, oder Co-Packer, stellt die Linie, die Bediener und das Lebensmittelsicherheitssystem; der Käufer bringt die Produktidee und die Marke ein. Hier ist der gesamte Ablauf, vom ersten Briefing bis zur Palette, die die Rampe verlässt.
Was ein Teebeutel-Co-Packer tut, und was er Ihnen überlässt
Ein Teebeutel-Co-Packer verwandelt lose Mischung auf seiner eigenen Anlage in fertige, verpackte Beutel: Er nimmt die Mischung an und lagert sie, stellt die Maschine auf die vereinbarte Grammatur ein, produziert Beutel mit Faden und Etikett, hüllt jeden Beutel ein, verpackt in Schachteln und bereitet die Ware für den Versand vor. Was er in der Regel nicht tut, ist Ihr Produkt zu erfinden. Der Käufer bringt drei Dinge mit: eine Mischung oder deren schriftliche Spezifikation, das Artwork für Etikett und Hülle (oder ein Briefing dafür) und einen klaren Zielmarkt, denn der Markt entscheidet über Kennzeichnungssprache, Stückzahl und zulässige Angaben. Manche Co-Packer, darunter TeraVella, bieten auch eine Mischung aus dem eigenen Sortiment an, etwa Kräutertees wie Salbei, Kamille, Linde, Pfefferminze, Thymian und Fenchel, Früchtetees oder Schwarz- und Grüntee, doch was ins Regal kommt, ist Ihre Entscheidung.
Das Briefing: Mischung, Grammatur und Zielmarkt
Ein brauchbares Briefing passt auf eine Seite. Nennen Sie die Teesorte und ob Sie die Mischung liefern oder den Co-Packer mit der Beschaffung beauftragen. Geben Sie die Grammatur pro Beutel an; 1,5 bis 3 g sind beispielsweise ein üblicher Bereich für Kräuter- und Schwarzteebeutel, und Faden-Etikett-Maschinen sind in der Regel innerhalb eines solchen Bandes einstellbar. Ergänzen Sie die Beutelanzahl pro Verkaufsschachtel und beschreiben Sie dann den Zielmarkt: Land, Vertriebskanal (Supermarkt, E-Commerce, Gastronomie) und Sprachanforderungen. Dasselbe Kraut kann in verschiedenen Ländern eine andere zulässige Deklaration tragen; prüfen Sie die Kennzeichnung daher mit einem Regulatory-Berater oder der zuständigen Behörde Ihres Marktes. Ein Co-Packer weist auf Fragen hin, übernimmt aber nicht die rechtliche Verantwortung des Markeninhabers.
Artwork für Etikett, Faden und Hülle
Drei bedruckte Flächen tragen Ihre Marke: das Papieretikett am Faden, die Einzelhülle um jeden Beutel und die äußere Verkaufsschachtel. Etiketten sind klein und werden in wenigen Farben gedruckt; beschränken Sie sie daher auf Logo und Sortenname. Die Hülle leistet die Hauptarbeit: Sie schützt den Beutel vor Feuchtigkeit und Aromaverlust und trägt Produktname, Zutatenliste, Nettogewicht und Herkunft. Fordern Sie beim Co-Packer Stanzkonturen und Druckspezifikationen an, bevor Sie einen Designer briefen, und klären Sie, wer die Druckmaterialien liefert. Bei einer Eigenmarken-Vereinbarung (Private Label) liefert der Co-Packer das verpackte Produkt in Ihrem Artwork; ob Designunterstützung enthalten ist, wird im Angebot bestätigt.